Freier Zugang zu den Games bedeute auch freier Abgang. Die Nutzer sind so gut wie gar nicht an das Spiel, für das sie sich einmal angemeldet haben, gebunden. Da die Anmeldung bei den echten Flashgames, jedenfalls für die jeweilige Basisversion, kostenlos und unverbindlich ist, melden sich häufig User an, die sich das Spiel nur einmal angucken wollen. Ist die Sache zu kompliziert gestaltet oder findet der User die Aufmachung nicht so ansprechend, ist er oft ganz schnell wieder weg.

Seine Anmeldung wurde aber natürlich mitgezählt. Bei Spielen, bei denen die Administratoren sich etwas Mühe geben, werden diese „toten“ Benutzer nach einer Weile wieder gelöscht, aber wer sollte Interesse daran haben die Zahl der Löschungen oder Abmeldungen zu zählen, wenn sie nur internen Zwecken dienen?

Online Community Games auf dem Vormarsch

Ob Farmville oder Mafiawars, inzwischen bieten auch die Online Communitys immer mehr kleinere Online-Spiele an. Nach simplen Regeln und einfachsten Prinzipien kann hier jeder, der mal zehn Minuten Langeweile hat, ein paar Rüben anpflanzen oder sich auf die Suche nach einem nicht-rückverfolgbaren Telefon machen. Hier leben tausende von Usern das Mini-Parallelleben im Kreise ihrer Online-Freunde. Der Markt ist inzwischen riesig, aber immer noch drängen mehr Anbieter nach. Aktuell will jetzt auch die Walt Disney Gruppe ihr Stück vom Kuchen haben und plant ebenfalls schon bald ihre eigenen Online-Games auf den Markt zu bringen. Freunde von Entenhausen können sich auf ein Wiedersehen mit Micky und Donald freuen, aber auch zu Filmen wie Aladin oder Arielle wird es sicherlich Games geben. Dass es langweilig wird im Reich der Browsergames ist also erstmal nicht zu befürchten!

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